Selbsthypnose

aus Nürnberg hinaus träumenMit Selbsthypnose kann man sich selbst in Trance versetzen, um dann mittels der Vorstellungskraft Einfluss auf das körperliches und emotionales Befinden zu nehmen (am Rande sei erwähnt, dass körperliches und emotionales Befinden in enger Beziehung zueinander stehen). Einen Trance-Zustand erreicht man durch Konzentration und die bewusste Fokusierung der Aufmerksamkeit. Dies kann erlernt und geübt werden. Es gibt es eine Reihe von Techniken. Autogenes Training z.B. ist eine Methode zur Selbsthypnose.

Die durch bewusste Selbsthypnose hervorgerufene hypnotischen Trance ist in der Regel mit einer mehr oder weniger tiefen regenerativen Entspannung verbunden. Durch Autosuggestion lassen lassen sich auch körperliche Prozesse beeinflussen, die sich normalerweise einer bewussten Steuerung entziehen. Eine solche Autosuggestion ist z.B. die im Autogenen Training gebrauchte Formel „Mein Körper ist angenehm warm„. Mithilfe passender Suggestionen und Vorstellungsbildern lassen such auch Herzschlag, Verdauung oder Blutdruck regulieren.

Auf ähnliche Weise ist es mit Selbsthypnose möglich, mit seinem „Unbewussten“, d.h. dem „kreativen Geist“ in uns in Verbindung zu treten. Ein geübter Anwender kann geziehlt Suchprozesse in seinem Unbewussten auslösen, und dadurch zu unerwarteten Lösungen für Problemstellungen kommen. So berichtete z.B. der deutschen Chemiker August Kekule´, dass er die Strukturformel für Benzol in einer Trance entdeckt habe: Er sei im Winter 1861 an seinem Schreibtisch gesessen und habe im Halbschlaf das Funkenspiel des Kaminfeuers betrachtet. Plötzlich, so erzählte er, hätte ein Traum die lang gesuchte Lösung gebracht: Er habe gesehen, wie die Kohlenstoff- und Wasserstoffatome vor seinen Augen tanzten. Dann sei vor seinem inneren Auge das alte alchemistische Symbol der Ourorbourusschlange aufgetaucht, deren Kopf in den eigenen Schwanz beißt. In der Strukturformel für Benzol sind die Wasserstoff- und Kohelnstoffatome ringförming angeordnet.

Viele Spitzensportler wie z.B. Boxer, Leichtatleten oder Fußballer arbeiten inzwischen mit Mentaltrainern, um sich in Mentaltechniken und Selbsthypnose zu schulen, die ihnen helfen, sich optimal auf den Wettkampf vorzubreiten und die Regeneration zu fördern. In meiner Praxis für Hypnose in Eckental bei Nürnberg habe ich z.B. auch einem Motorradrennfahrer und Langstreckenläufer in Selbsthypnose unterrichtet.